2019 war mal wieder ein Rekordjahr auf dem Münchner Immobilienmarkt mit einem Umsatz von 16,9 Mrd. Euro, einem Vertragsplus von sieben Prozent gegenüber 2018 und einem Big Deal im Gewerbesegment.

Das Marktforschungsinstitut des IVD Süde.V. hat am 23. Januar 2020 auf einer Pressekonferenz erneut den traditionellen Spezialbericht für den Wohnimmobilienmarkt im Münchner Umland (Landkreise Freising, Erding, Ebersberg, München, Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau, Bad Tölz-Wolfratshausen) vorgelegt

Der Bundestag hat die Mietpreisbremse, nach der die Miete bei neuen Vertragsabschlüssen maximal zehn Prozent über einem Vergleichsindex liegen darf, bis Ende 2025 verlängert.

Viele Vermieter fragen sich derzeit, wie es um ihr Investment in der aktuellen Krisen-Zeit steht. Wir haben aus direkter Nähe zum Alltagsgeschäft bereits erste Erkenntnisse zum Thema „Vermietung von Wohnungseigentum“ ziehen können. Und die sind äußerst erfreulich!

Das oft geradezu euphorisch beschriebene „Wiener Modell“ ist für den deutschen Wohnungsmarkt kein geeignetes Vorbild. Wie eine neu erschienene wohnungspolitische Analyse des Instituts empirica eindrucksvoll belegt, haben oberflächliche Vergleiche angeblicher Durchschnittsmieten und oft zitierte Einzelbeispiele von paradiesischen Mietzuständen bislang häufig ein verzerrtes Bild der Wiener Wohnwirklichkeit erzeugt.

Das bayerische Innenministerium hat kürzlich das Volksbegehren #6 Jahre Mietenstopp abgelehnt und es dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt. Die Initiatoren und Unterstützer des Volksbegehrens wollen erreichen, die Mieten in 162 bayerischen Kommunen sechs Jahre lang einzufrieren.