Der gewerbliche Immobilienmarkt in Deutschland hat seine kurzzeitige Verunsicherung schnell überwunden. Damit zeigt sich mal wieder, dass Immobilien in Krisenzeiten – vor allem in München – ein sicheres und stabiles Investment sind.

Ebenso wie Büroobjekte waren auch Logistikimmobilien schon vor der Corona-Krise eine gefragte Anlageklasse, da sie planbaren, konstanten Cashflow bieten. Unter anderem der wachsende Onlinehandel sorgte für einen großen Bedarf an Lagerhallen und Auslieferungslagern.

Die Pandemie zertrümmert weite Teile des Einzelhandels. Kaum eine Immobilienart hat so unter den Schließungen gelitten. Eigentümer mussten Mieten stunden und nicht selten auch komplett darauf verzichten.

Der Münchner Immobilienmarkt konnte im „Corona-Jahr“ 2020 die Höhenflüge der Vorjahre nicht wiederholen. Während bei Wohnimmobilien und Wohnportfolios eine ungebrochen rege Nachfrage herrschte, brach der Umsatz mit gewerblich genutzten Immobilien im Vergleich zum Vorjahr um rund die Hälfte ein.

Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Preise auf dem Münchner Immobilienmarkt war bei mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshäusern spürbar. So gab es etwa bei dem einen oder anderen Neubau leichte Verzögerungen bei der Fertigstellung, was zu einem späteren Verkauf der Immobilie führte. Bei bestehenden Objekten zogen Verkäufer teilweise ihre Angebote vom Markt zurück aus Sorge, die erhofften Preise nicht mehr erzielen zu können.

Wie hat sich Deutschlands Investmentmarkt in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres entwickelt? Lesen Sie hier einen Überblick über die jeweilige Performance der Top 7-Standorte.

Im Einzelhandel schlagen sich die Folgen der Schließungen sowie die schon längerfristig stattfindenden Umwälzungen immer deutlicher in den Mieten nieder:

Im „Corona-Jahr“ 2020 gab es eine für Münchner Verhältnisse ungewöhnlich niedrige Zahl an Verkäufen großer Bürogebäude jenseits der Marke von 100 Millionen Euro.

Der Fokus von Investoren liegt auf Wohnimmobilienportfolios mit mehr als 50 Einheiten, die Nachverdichtungspotenzial und/oder einen hohen Anteil geförderter Wohnungen haben.