Die Investmentspezialisten der Aigner Immobilien GmbH haben ein Gewerbeobjekt in der Meglinger Straße in München vermittelt.

Neben dem Blick auf die aktuelle Entwicklung der Assetklassen Büro, Logistik, Einzelhandel und Wohnen in München bietet der Report eine Übersicht der Top-7-Standorte sowie eine Prognose.

In München stehen immer weniger Flächen für Neuentwicklungen zur Verfügung. Entsprechend verhalten sind die Vermietungen von Logistikimmobilien.

Der Münchner Einzelhandelsmarkt steht vor einem großen Umbruch. Die Investoren sind immer noch unsicher, wie sich der zunehmende Onlinehandel auf den stationären Einzelhandel auswirken wird. Das bremst die Kauflust.

Der Münchner Investmentmarkt ist verhalten in das Jahr gestartet. Nachdem im vergangenen Jahr gewerbliche Immobilien im Wert von deutlich über sechs Milliarden Euro umgesetzt wurden, waren es im ersten Halbjahr 2019 gerade einmal etwas über zwei Milliarden Euro.

Der Münchner Markt für mehrge­schossige Wohn-, Büro- und Ge­­schäftshäuser trocknet langsam aus. Zwar sind solche Zins- oder Renditehäuser bei Investoren nach wie vor sehr beliebt, doch auf dem Markt sind kaum noch Objekte zu bekommen.

In München sind auch bei den gewerblichen Immobilien Preissteigerungen spürbar. Zwar wurden acht Prozent mehr Objekte verkauft, der Geldumsatz bei Hotels, klassischen Gewerbegebäuden und Büroimmobilien stieg allerdings im Vergleich zum Vorjahr um gut 16 Prozent. Hier waren insbesondere Hotels und Boardinghäuser bei den Investoren und Bauherren gefragt.

In Europa stehen die Chancen für einen anhaltenden Aufschwung der Immobilienmärkte gut. Die nachlassende Konjunktur zwingt die Europäische Zentralbank, die Zinsen niedrig zu halten. Und auch die Gefahr, dass vermehrt Kapital auf der Suche nach einer höheren Rendite aus den europäischen Immobilienmärkten in die USA abfließt, ist nach der jüngsten Zinssenkung der US-Notenbank geringer geworden.

Mit 1,5 Prozent beziehungsweise 210.000 Quadratmetern gibt es auf dem Münchner Büromarkt faktisch kaum noch freie Bürofläche. Zwar befinden sich im Stadtgebiet München etwa 550.000 Quadratmeter MFG (Mietfläche für gewerblichen Raum) im Fertigstellungsprozess – die hohe Nachfrage dürfte jedoch auch dadurch kaum zu bewältigen sein. Dies ist ein Ergebnis aus dem Frühjahrsgutachten 2019 des Rates der Immobilienweisen, das vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, herausgegeben wird.

Der deutsche Büromarkt profitiert vom konjunkturellen Aufschwung. Doch nicht alle Bürostandorte profitieren gleichermaßen davon, wie der aktuelle IVD Gewerbe Preisspiegel zeigt. Es sind in erster Linie die Großstädte, in denen sich eine steigende Nachfrage nach Büroflächen abzeichnet. In den 14 größten deutschen Städten – mit jeweils mehr als 500.000 Einwohnern – stiegen 2018 die Büromieten mit mittlerem Nutzungswert um 7,4 Prozent an. Damit hat sich die Preisdynamik in den Metropolen und Großstädten deutlich beschleunigt (Vorjahr: 4,6 Prozent), während das Wachstum in sämtlichen anderen Städteklassen dagegen teilweise kräftig zurückging.