Am 7. August 2019 ist in München und 161 weiteren Gemeinden in Bayern nun auch die Mietpreisbremse in Kraft getreten. Es ist der politische Versuch, die Mietpreisentwicklung unter Kontrolle zu bringen. Weil sie nach ihrer bundesweiten Einführung im Juni 2015 nicht in erhofftem Maße gewirkt hat, wurde an diesem Instrument nochmal herumgeschraubt, anstatt anzuerkennen, das es gescheitert ist.

„Mieterschutzgesetz, Mietpreisbremsen, Erhaltungssatzungen: Wird Münchens Wohnungsproblem so gelöst?“ Diese Frage stand im Zentrum der Veranstaltungsreihe münchner immobilien fokus am 20. Mai 2019 im Literaturhaus.

Nach der 2015 beschlossenen Mietpreisbremse darf in „angespannten Wohnungsmärkten“ die Neuvertragsmiete maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Diese Begrenzung darf nur bei Erstvermietungen von Neubauwohnungen oder bei bereits höheren Vorvertragsmieten überschritten werden.