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Der Energieausweis

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Lassen Sie sich vom Energieausweis nicht die Laune verderben! Wir erklären Ihnen kurz und knapp die wichtigsten Fakten.

Wer hat schon Lust auf bis zu 15.000 Euro Strafe, weil der Energieausweis falsch ausgestellt ist oder ganz fehlt? Oft erreichen uns Fragen verunsicherter Immobilieneigentümer zum leidigen Thema Energieausweis. Hier sind unsere Antworten.

Wichtige Informationen zum Energieausweis

Er bewertet den Energiestandard eines Wohngebäudes und ist Pflicht für Immobilien, die verkauft oder vermietet werden. Der Ausweis wird durch die Energiesparverordnung (EnEv) geregelt und muss bei einer Besichtigung der Immobilie unverlangt vorgelegt werden. Fallen größere energetische Veränderungen an, muss er neu erstellt werden. Der Energieausweis ist meistens zehn Jahre lang gültig.

Im Exposé oder Inseraten müssen diese Daten angegeben werden: Der im Energieausweis angegebene Endenergiebedarf- oder verbrauch in Kilowattstunden pro m2 , der Hauptenergieträger der Gebäudeheizung sowie das Baujahr des Wohngebäudes.

Bei der Besichtigung ist der Energieausweis dann Pflicht. Sie müssen ihn unaufgefordert den Miet- oder Kaufinteressenten vorlegen. Beachten Sie: Findet keine Besichtigung statt, müssen Sie den Ausweis erst vorlegen und aushändigen, wenn der Mieter oder Käufer danach fragt, spätestens bei Vertragsabschluss.

Bei nichtkommerziellen Inseraten; wenn er zum Zeitpunkt der Anzeigenaufgabe beantragt ist, aber noch nicht vorliegt; wenn das Gebäude ein Baudenkmal ist oder weniger als 50 m2 Wohnfläche hat.

1. Verbrauchsausweis (erfasster Energieverbrauch des Gebäudes)
Er genügt, wenn mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

  • Der Bauantrag für das betreffende Gebäude wurde nach dem 1.11.1977 gestellt
  • Das Gebäude wurde mindestens auf das Anforderungsniveau der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 modernisiert
  • In dem Gebäude befinden sich mindestens fünf Wohnungen

2. Bedarfsausweis (berechneter Energiebedarf des Gebäudes)
Er ist vorgeschrieben, wenn:

  • keine Heizkosten bzw. Verbrauchsabrechnungen der letzten drei Jahre vorliegen
  • ein Neubau fertiggestellt wurde
  • sich im Gebäude weniger als fünf Wohnungen befinden und es nicht mindestens den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1977 entspricht

Bitte beachten Sie:
Der Bedarfsausweis ist zwar teurer, aber dafür auch aussagekräftiger als der Verbrauchsausweis. Aus dem Bedarfsausweis lassen sich Modernisierungsmaßnahmen ableiten, die sich langfristig auszahlen.

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