Stadtentwicklung Neuhausen-Nymphenburg 2022

Holz-Hybrid-Ensemble für St. Vinzenz

Ein Neubauprojekt mit Büros und Wohnungen in Holz-Hybridbauweise an der Gabrielen- und Rupprechtstraße: Auf dem zweiteiligen Grundstücksareal im St.-Vinzenz-Viertel, das ehemals das Ausbildungszentrum der Innung für Spengler, Sanitär- und Heizungstechnik sowie ein Parkhaus beherbergte, wird nach Plänen des Architekturbüros Allmann Sattler Wappner ein Gebäudekomplex entstehen, der in nachhaltiger Holzbauweise und mit extensiver Fassadenbegrünung ausgeführt wird. Angestrebt wird eine LEED-Gold- Zertifizierung für das rund 12.900 m² Bruttogrundfläche umfassende Ensemble, welches sich jeweils hälftig in Office- und Wohnnutzung unterteilen wird. Zur Kompensation des Parkhauses sind eine dreigeschossige Tiefgarage sowie weitere Parkplätze innerhalb des Projektareals vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2024 geplant.

Paketpostareal: Nutzungskonzept und Türme befürwortet

Das „Bürger:innen-Gutachten“ zur Neugestaltung des Paketpostareals liegt vor – im Wesentlichen mit Zustimmung zum Masterplan- Entwurf des Architekturbüros Herzog & de Meuron. Die Münchner Büschl Unternehmensgruppe hatte im Sommer 2018 das Areal um die ehemalige Paketposthalle einschließlich des unter Denkmalschutz stehenden Hallenbaus erworben und ein Planungskonzept für das neue Stadtquartier in Auftrag gegeben. Danach soll auf dem 8,7 Hektar großen Areal an der Friedenheimer Brücke ein urbanes Mixed-Use-Quartier mit rund 1.100 Wohnungen sowie Raum für 3.000 Arbeitsplätze entstehen. Die denkmalgeschützte Halle soll zum Veranstaltungs- und Kulturtreff punkt für bis zu 3.000 Besucher werden. Zwei markante, konkav geformte und etwa 155 Meter hohe Hochhaustürme mit außenliegenden Schrägaufzügen sowie weitere mehrgeschossige Gebäude sollen Wohnen, Büro, Hotel und Gastronomie beherbergen – darunter auch den höchstgelegenen Biergarten Münchens. Begrünte Plätze, Passagen und Promenaden könnten das Gesamtensemble an angrenzende Grünflächen wie Hirschgarten und Postwiese anbinden. Im „Bürger:innen-Gutachten“ stimmte die Mehrheit den Planungen zu: Die zukünftige Nutzung als Wohn- und Geschäftsviertel – und nicht mehr als reines Gewerbeviertel – wurde ebenso befürwortet wie die beiden Hochhäuser. Im Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum, umfassendere Nachhaltigkeitskriterien und mehr Grün- und Frei- flächen soll der Masterplan nun nachgearbeitet werden.

Gutachten zur Donnersbergerbrücke

Sanierung oder Abriss: Genau vor dieser Entscheidung steht die Stadt bei der inzwischen fast 50 Jahre alten Donnersbergerbrücke, deren Fahrbahnbelag in gutem Zustand ist, deren Substanz aber zum Problem werden könnte. Mit täglich etwa 120.000 Fahrzeugen ist sie eine der meistbefahrenen Brücken Europas und zentraler Teil des westlichen Mittleren Rings. Sie überspannt ein etwa 300 Meter breites Gleisbett mit regem S-Bahn- und Zugverkehr. Der Münchner Stadtrat berät aktuell, wie mit dem Betonbau weiterverfahren werden soll. Ein Gutachten empfiehlt den Abriss der wichtigen Verkehrsachse. Zwar könnten die beiden Auffahrten saniert werden, ein Abriss des Mittelteils sei aber wohl unvermeidlich und fordere in spätestens zehn bis 15 Jahren ein neues Gesamtbauwerk. Das Baureferat will nun ab 2024 mit den Planungen für den Neubau beginnen.

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