Einzelhandel: Pandemie schädigt die Innenstädte

Die Pandemie zertrümmert weite Teile des Einzelhandels. Kaum eine Immobilienart hat so unter den Schließungen gelitten. Eigentümer mussten Mieten stunden und nicht selten auch komplett darauf verzichten.

Besonders hart getroffen hat es die innerstädtischen Haupteinkaufsstraßen. In die sonst so hoch frequentierte Kaufingerstraße kam im Jahr 2020 nur die Hälfte der ansonsten üblichen Passanten. Mittlerweile haben sich die Frequenzzahlen zwar deutlich erholt, die Auswirkungen der Pandemie sind aber immer noch sichtbar.

Je nach Lage sind die Mieten in den vergangenen Monaten um acht Prozent, teilweise um bis zu 25 Prozent gesunken – erstmals sogar in den Münchner Top-Einkaufsmeilen. Auch der steigende Leerstand dort zeigt, wie sehr die Auswirkungen der Pandemie dem Einzelhandel zusetzen; sogar große, bekannte Textilketten geben Standorte auf oder reduzieren ihre Flächen.

In den Nebenlagen waren die Mieten dank der Nahversorgungsfunktion vieler Geschäfte stabiler. Trotzdem müssen Vermieter immer öfter über neue Mieter, Konzepte und Ideen wie Pop-up-Stores, Kindergärten, Co-Working-Bereiche oder kulturelle Einrichtungen nachdenken. Diese bringen zwar nicht die gewohnten Mieteinnahmen, verhindern aber Leerstand und können vor allem in Wohn- und Geschäftshäusern das Image der Immobilie aufwerten.

Etwas entspannter ist die Situation für Eigentümer, die an Nahversorger und Lebensmittelketten vermieten können. Diese nutzen die Chance und weiten ihre Aktivitäten aus.

Das muss jedoch nicht so bleiben, denn Lebensmittel-Lieferdienste erleben ein rasantes Wachstum. Sollten sich die Menschen daran gewöhnen, Essen und Getränke online bestellen zu können, dürften auch Lebensmittelgeschäfte leiden. Noch ist das ein Zukunftsszenario. Investoren sollen diese Assetklasse aber mit einer ganz besonderen Sorgfalt betrachten und vor allem die Renditeerwartungen dem Risiko anpassen.

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