CO2-Preisteilung – alles Wichtige zur Neuregelung

Kurzüberblick zur CO2-Preisteilung

Die Bundesregierung hat eine Aufteilung der CO2-Kosten zwischen Vermietern und Mietern beschlossen. Bisher haben Mieter den CO2-Preis allein getragen. Demnächst werden nun auch Vermieter zur Kasse gebeten. Wie viel CO2-Steuer Vermieter am Ende zahlen müssen, hängt davon ab, wie klimafreundlich die Immobilie ist. Die neue Regelung soll ab 1. Januar 2023 gelten.

Was ist der CO2-Preis?

Der CO2-Preis, auch CO2-Steuer oder Klimasteuer genannt, wird in Deutschland seit 2021 erhoben. Er bezieht sich auf eine Tonne CO2, die beim Verbrennen von Heiz- und Kraftstoffen ausgestoßen wird. Aktuell beträgt er 30 Euro pro CO2-Tonne. Bis zum Jahr 2025 soll er auf 55 Euro steigen. Für das Jahr 2026 ist ein Preiskorridor zwischen 55 Euro und 65 Euro vorgesehen.

Was ist neu an der CO2-Preisteilung?

Bisher haben Mieter den CO2-Preis allein getragen – Vermieter waren nicht beteiligt. Nun hat die Bundesregierung beschlossen: Die Kosten werden zwischen Vermietern und Mietern aufgeteilt. Damit soll ein Anreiz für Eigentümer zum energetischen Sanieren geschaffen werden. Wie viel und ob Vermieter zahlen müssen, hängt davon ab, wie klimafreundlich die Immobilie ist. Hier kommt ein zehnteiliges Stufenmodell zum Einsatz.

So regelt das Stufenmodell den CO2-Preis für Vermieter

Das Stufenmodell basiert auf der CO2-Emission einer Immobilie. Je höher die CO2-Emission bzw. je schlechter die Klimabilanz ist, desto teurer wird es für Eigentümer. Ist die Energiebilanz besonders ungünstig, sollen Eigentümer 90 Prozent der CO2-Steuer zahlen. Mieter zahlen dann zehn Prozent. Entspricht die Immobilie dem höchsten Energiestandard EH55, zahlt der Vermieter keine CO2-Kosten mehr. Dann bleibt die CO2-Steuer weiterhin beim Mieter.

Das Stufenmodell gilt nicht für Büro- und Geschäftsräume. Hier ist vorgesehen, dass der CO2-Preis je zur Hälfte zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt wird, wenn nichts anderes im Vertrag vereinbart wurde.

Welche Ausnahmen gelten?

Ausnahmen sind für denkmalgeschützte Gebäude vorgesehen. Auch Milieuschutz-Gebiete, in denen nicht ohne Weiteres saniert werden kann, sollen außen vorgelassen werden.

Aufwand für Eigentümer

Mieter sollen zukünftig einmal jährlich aus ihrer Heizkostenabrechnung erfahren, in welche Stufe ihre Wohnung fällt. Vermieter müssen dazu Angaben zur Energiebilanz machen. Langfristig soll geprüft werden, ob hier auch auf Daten aus den Energieausweisen zugegriffen werden kann.

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