baukräne umsatzrückgang bauwirtschaft

Umsatzrückgang Bauwirtschaft auch für 2023 erwartet

Der Umsatzrückgang in der Bauwirtschaft wird sich voraussichtlich auch im kommenden Jahr fortsetzen. So ist die Lage in der Branche zwar zurzeit angespannt, jedoch noch nicht dramatisch. Anders könnte das im kommenden Jahr aussehen. Zu diesem Schluss kommt Marcus Nachbauer, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft.

„Die Mitgliedsunternehmen der Bundesvereinigung Bauwirtschaft erwarten im Jahresverlauf 2022 insgesamt eine Umsatzentwicklung real, die unterhalb des Vorjahres bei minus einem bis minus zwei Prozent liegt“, so Nachbauer. „Stützend wirkt die Nachfrage im Sanierungsbereich, der Neubau verliert an Fahrt. Insgesamt bleiben Bautätigkeit und Umsatz damit noch auf hohem Niveau.“

Für 2023 erwarte man durch sinkende Auftragszahlen und den weiteren Abbau von Auftragsbeständen jedoch eine rückläufige Neubautätigkeit. Einen Aufschwung könnte es durch anstehende Sanierungen von Bestandsimmobilien geben. Diese werden aber, bedingt durch die hohe Inflationsrate, die Umsatzverluste im Neubau nicht ausgleichen können.

Newsroom

Weitere News

bauma München 2022Copyright 2022, Messe München GmbH

Baumaschinenmesse bauma in München übertrifft Erwartungen

,
Trotz Krise: Die weltweit bedeutendste Baumaschinen-Fachmesse bauma in München schließt mit einem Rekordergebnis ab.
Wohnhaus Geschosswohnungsbau frontal

München stellt zwei Milliarden Euro für geförderten Wohnungsbau zur Verfügung

,
Im Rahmen des wohnpolitischen Programms „Wohnen in München“ erhöht die Stadt München ihr Finanzvolumen auf zwei Milliarden Euro.

Stornierungsflut im Wohnungsbau

,
Steigende Energie- und Materialkosten sowie hohe Zinsen setzen auch der Baubranche zu. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Aufträge für Wohnungsbauvorhaben storniert werden.

Starke Bauüberhänge in Großstädten und Ballungsgebieten

,
Eine aktuelle Auswertung zeigt, wie sich die Bauüberhänge in Deutschland regional verteilen. In München lag die Zahl der genehmigten, aber nicht fertiggestellten Wohnungen Ende 2021 bei 36.600.
baukräne umsatzrückgang bauwirtschaft

Umsatzrückgang Bauwirtschaft auch für 2023 erwartet

,
Der Umsatzrückgang in der Bauwirtschaft wird sich voraussichtlich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Zu diesem Schluss kommt der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft.

2022: Weniger Wohnungen genehmigt als im letzten Jahr

Steigende Baukosten und eine derzeit schwer einschätzbare Marktentwicklung verschärfen auch das Wohnungsbauproblem. So werden aktuell viele Neubauprojekte aufgrund der hohen Kosten verschoben oder gar nicht mehr realisiert.
Baustelle Rohbau

Baukonjunktur: Sinkende Auftragslage schon jetzt ersichtlich

,
Die Baugewerbebranche in Deutschland bekommt die aktuellen Entwicklungen am Markt empfindlich zu spüren. Preissteigerungen, Materialmängel, Lieferengpässe, immer höhere Energiekosten und die Inflation machen dem Segment zu schaffen. Die Folge ist eine jetzt schon sinkende Auftragslage aufgrund weniger Bauanträge.

Keine negativen Folgen für Baugewerbe trotz Nachfolgeproblemen

Bei jedem zweiten Baugewerbeunternehmen in Deutschland wird kein passender Nachfolger gefunden. Doch trotz Schließungen ist die Branche nicht bedroht.

Fristverlängerung: Staat übernimmt weiterhin gestiegene Baukosten bei öffentlichen Aufträgen

Die Sonderregel zur Gestaltung von Stoffpreisgleitklauseln für Baustoffe wird verlängert. Einige Punkte wurden neu geregelt und vereinfacht.

Neue Verordnung: Erleichterungen beim städtischen Wohnungsbau

Eine Verordnung des bayerischen Bauministeriums soll München zu einem Gebiet mit „angespanntem Wohnungsmarkt“ erklären. Damit würde die Stadt München mehr Freiheiten und Erleichterungen beim Wohnungsbau erhalten, was wiederum den Mietern zugutekommen soll.

Neues Wohnprojekt am Botanikum in München Moosach geht voran

Die Pläne für das neue Wohnviertel am Botanikum in Moosach konkretisieren sich. Jetzt wurde der Sieger eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs gekürt, in dessen Rahmen ein passendes Konzept für das neue Wohnareal gesucht wurde.

Bundesregierung schockiert mit KfW-Förderstopp

,
Das Wirtschaftsministerium hat überraschend die KfW-Bauförderung eingestellt und damit breite Empörung ausgelöst. Private Hausbauer können aber wohl auf Unterstützung hoffen.

Koalitionsvertrag: Laut ZIA Fortschritt mit Abstrichen

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt grundsätzlich den von den Ampelparteien vorgestellten Koalitionsvertrag, übt aber auch Kritik.

BFW: Bezahlbaren Wohnungsbau nicht durch veränderte Förderpolitik gefährden

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen kritisiert das geplante Ende der KfW-Förderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 zum 1. Februar 2022.

Studie zeigt: Mietendeckel setzte Kleinvermietern zu

Eine Studie hat die Auswirkungen des Mietendeckels in Berlin untersucht. Deutlich wird: Die privaten Vermieter traf es hart. Viele gerieten in die finanzielle Schieflage. Zudem ging das Angebot an Mietwohnungen um fast 52% zurück. Für die Politik haben die Studienautoren eine klare Botschaft.

Newsroom