Steigende Baukosten und eine derzeit schwer einschätzbare Marktentwicklung verschärfen auch das Wohnungsbauproblem. So werden aktuell viele Neubauprojekte aufgrund der hohen Kosten verschoben oder gar nicht mehr realisiert.

Die Baugewerbebranche in Deutschland bekommt die aktuellen Entwicklungen am Markt empfindlich zu spüren. Preissteigerungen, Materialmängel, Lieferengpässe, immer höhere Energiekosten und die Inflation machen dem Segment zu schaffen. Die Folge ist eine jetzt schon sinkende Auftragslage aufgrund weniger Bauanträge.

Bei jedem zweiten Baugewerbeunternehmen in Deutschland wird kein passender Nachfolger gefunden. Doch trotz Schließungen ist die Branche nicht bedroht.

Die Sonderregel zur Gestaltung von Stoffpreisgleitklauseln für Baustoffe wird verlängert. Einige Punkte wurden neu geregelt und vereinfacht.

Eine Verordnung des bayerischen Bauministeriums soll München zu einem Gebiet mit „angespanntem Wohnungsmarkt“ erklären. Damit würde die Stadt München mehr Freiheiten und Erleichterungen beim Wohnungsbau erhalten, was wiederum den Mietern zugutekommen soll.

Die Pläne für das neue Wohnviertel am Botanikum in Moosach konkretisieren sich. Jetzt wurde der Sieger eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerbs gekürt, in dessen Rahmen ein passendes Konzept für das neue Wohnareal gesucht wurde.

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt grundsätzlich den von den Ampelparteien vorgestellten Koalitionsvertrag, übt aber auch Kritik.

Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen kritisiert das geplante Ende der KfW-Förderung für das Effizienzhaus/-gebäude 55 zum 1. Februar 2022.

In Bogenhausen am ehemaligen Siemens-Verwaltungsstandort soll ein nachhaltiger Büro-Komplex in Holz-Hybrid-Bauweise entstehen.

Vonovia hat sich die Mehrheit am Konkurrenten Deutsche Wohnen gesichert und wird zu Europas größtem Wohnimmobilienkonzern. Doch droht nach dem positiven Volksentscheid die Enteignung?